Ein Klassiker: DONAUWELLE

Ganz ehrlich … backen muss Liebe sein! Wenn es einen Kuchen gibt, den ich persönlich wirklich nicht gern esse, dann ist es Donauwelle. Mag ich nicht, mach ich trotzdem, denn der Lieblingsmann liebt wiederum genau dieses Schoko-Kirsch-Buttercreme-Schwergewicht.

Wenn ich mich zum Backen einer Donauwelle hinreißen lasse, dann mache ich sie in einer 20 x 20 cm Form statt auf einem ganzen Blech. Von R. wird diese Größe innerhalb von 2 Tagen mit seligem Dauergrinsen vertilgt.

Donauwelle mit Vanillecreme und Ganache

Das Rezept ist von meiner Mutter, die jedes Mal ein großes Blech davon in den Ofen schiebt, wenn wir sie besuchen. Ganz große Schwiegermutter-Liebe!

Statt Kuvertüre gibt sie eine cremige Ganache auf den Kuchen, und die ist so lecker, dass sie sogar mich zu einem kleinen Stück verführt.

Wenn Ihr Donauwelle mögt (oder sie sogar so liebt, wie R.) und sie für eine kleinere Runde backen möchtet, kommt hier Muddel’s Rezept umgerechnet auf den 20 x 20 cm Backrahmen.

Ihr braucht:

Für den Teig:
140 g zimmerwarme Butter
90 g Zucker
1 EL Vanille-Extrakt oder Mark von 1 Schote
3 Eier
175 g Mehl
1 TL Backpulver
1 Prise Salz
1,5 EL Kakaopulver
1,5 EL Puderzucker
1 EL Milch
1 Glas Schattenmorellen

Für die Vanille-Creme:
Vanille-Pudding aus 400 ml Milch
180 g Butter
1 EL Puderzucker

Für die Ganache:
100 g dunkle Schokolade (70 %)
100 g Vollmilchschokolade
80 ml Sahne

 

So geht’s:

Die Kirschen in ein Sieb geben und gut abtropfen lassen.

Für den Teig die zimmerwarme Butter und den Zucker richtig lange und schön schaumig aufschlagen.
Vanille zugeben und nacheinander die Eier gut einarbeiten.
Mehl, Backpulver und Salz mischen und in den Teig sieben und kurz verrühren.

Den Backrahmen auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
Die Hälfte vom Teig darauf verstreichen.
Unter den restlichen Teig jetzt Kakao, Puderzucker und Milch rühren.
Den dunklen Teig auf dem hellen Teig verstreichen und darauf die Kirschen verteilen.
Den Teig im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad O/U ca. 40 Minuten backen.
Auf einem Rost vollständig abkühlen lassen.

Während der Kuchen abkühlt den Vanillepudding kochen. In eine Schüssel geben und zum Abkühlen mit Frischhaltefolie bedecken, so dass er keine Haut bekommt (ich finde nichts gruseliger, als Puddinghaut …).
Die weiche Butter mit dem Puderzucker richtig schön schaumig schlagen und den gerade noch lauwarmen Pudding nach und nach unter die Butter rühren.
Creme auf dem abgekühlten Kuchen verstreichen und ca. 1 Stunde kalt stellen.

Für die Ganache die Schokolade fein hacken. Die Sahne auf mittlerer Hitze zum Kochen bringen und über die Schokolade gießen. Ein paar Minuten stehen lassen und dann gut umrühren, bis die Schokolade sich vollständig aufgelöst hat. Etwas abkühlen lassen und über den Kuchen streichen.

Die fertige Donauwelle jetzt noch einmal für ca. 1 Stunde kalt stellen und ca. 30 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen.

Lasst es Euch schmecken – ich wünsche Euch ein süßes Wochenende!

 

 

Comments

  1. Tammy says

    Kalte Puddinghaut finde ich total klasse 😀 Donauwelle hingegen ist auch nicht meines, da Kirschen drin sind. Vielleicht wäre es etwas anderes mit Pfirsichen…. Das kann ich mir gerade gut vorstellen 😀

    • MONAQO says

      Ich erinnere mich an Deine Puddinghaut-Liebe … mir läuft es gerade kalt den Rücken runter ;o)

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